Warum der Sommer in Nürnberg so lang ist
In Franken beginnt die Draußen-Saison früh und endet spät. Schon im April stehen die ersten Tische vor den Wirtshäusern, und bis in den Oktober hinein sitzt man an schönen Tagen im Biergarten. Dazwischen reiht sich ein Fest an das nächste. Für alle, die in Nürnberg wohnen, ist das die beste Zeit des Jahres, und für Besucher die beste Zeit, um zu kommen.
In diesem Ratgeber gehen wir die Monate einmal durch. Feste und Veranstaltungen finden in der Regel jedes Jahr statt, die genauen Termine ändern sich aber. Prüft sie bitte vorher auf den offiziellen Seiten. Wir sind Seifenkistla und fahren unsere Hot-Rod-Touren in genau dieser Saison, in der Regel von etwa April bis Oktober.
April und Mai: der Start in die Saison
Im Frühjahr öffnet am Volksfestplatz am Dutzendteich das Frühlingsvolksfest, für viele Nürnberger der offizielle Start in die Draußen-Zeit. In der Fränkischen Schweiz blühen im Frühling die Kirschbäume, besonders rund um Pretzfeld und im Ehrenbachtal. Ein schöner Grund für einen Ausflug, mit dem Rad, zu Fuß oder auf unserer Tour in die Fränkische.
Im Mai liegen außerdem mehrere Feiertage. Christi Himmelfahrt ist gleichzeitig Vatertag, und viele nutzen die langen Wochenenden für Ausflüge. Ideen dafür auf unserer Seite Vatertag in Nürnberg.
Juni: Kirchweih und Festival
Rund um Pfingsten feiert Erlangen die Bergkirchweih an den alten Bierkellern am Burgberg. Für viele in der Region ist das das schönste Fest des Jahres. Anfang Juni findet auf dem Zeppelinfeld außerdem Rock im Park statt, eines der großen Rockfestivals in Deutschland.
Der Juni ist auch die Zeit der Abschlüsse. Abiturzeugnisse, Bachelorfeiern, Gesellenbriefe: Wer etwas zu feiern hat, findet Ideen auf unserer Seite Abschlussfeier in Nürnberg. Und auch Junggesellenabschiede haben jetzt Hochsaison, dazu unser Ratgeber JGA-Ideen für Nürnberg.
Juli und August: Hochsommer in der Stadt
Im Hochsommer verwandelt sich die Altstadt beim Bardentreffen in eine große Bühne. Das Musikfestival mit Bands aus aller Welt findet auf mehreren Plätzen statt und ist traditionell eintrittsfrei. Im Luitpoldhain gibt es im Sommer das Klassik Open Air, bei dem Tausende mit Picknickdecke auf der Wiese sitzen.
An heißen Tagen zieht es alle ans Wasser: an den Wöhrder See, an den Dutzendteich oder weiter raus ins Fränkische Seenland südlich von Nürnberg. Abends sind Biergärten und Felsenkeller der beste Ort. Mehr Ideen für draußen gibt es im Ratgeber Outdoor-Aktivitäten in Nürnberg.
September und Oktober: goldener Herbst
Ende August beginnt am Dutzendteich das Herbstvolksfest. Im September lädt das Altstadtfest in die Innenstadt ein, und Anfang Oktober feiert Fürth die Michaelis-Kirchweih, eine der großen Straßenkirchweihen in Bayern. In der Fränkischen Schweiz färben sich die Wälder, und die Luft ist klar. Für eine Fahrt über Land ist das eine der schönsten Zeiten.
Wer im Herbst noch eine Tour mit uns fahren will, sollte früh anfragen. Gefahren wird bei geeignetem Wetter, die Saison endet in der Regel im Oktober. Für die Wintermonate gibt es unsere Touren als Gutschein, etwa als Weihnachtsgeschenk für die nächste Saison.
Biergärten und Keller: so sitzt Franken im Sommer
Zum fränkischen Sommer gehört der Biergarten wie die Bratwurst zum Hauptmarkt. In Nürnberg, Fürth und Erlangen gibt es viele davon, vom kleinen Wirtshausgarten in der Altstadt bis zu großen Gärten unter Kastanien. Eine Besonderheit der Region sind die Felsenkeller: Früher lagerten Brauereien ihr Bier in kühlen Kellern im Sandstein, und über diesen Kellern entstanden Schankplätze im Schatten. Am bekanntesten ist das in Erlangen am Burgberg, aber auch in der Fränkischen Schweiz gibt es viele Keller und kleine Brauereien.
Unser Tipp für einen langen Sommertag: tagsüber aktiv sein, abends in den Biergarten. Bei uns geht das sogar in einem: Die Tour zur Kathi-Bräu führt zu einem Biergarten in Heckenhof bei Aufseß, mit Einkehr unterwegs. Wer am Steuer sitzt, bleibt dabei alkoholfrei. Und nach jeder Tour könnt ihr am Tucherhof in Nürnberg gemeinsam essen und trinken.
Hot-Rod-Tour im Sommer: was ihr wissen solltet
Unsere Hot Rods sind offen, ohne Dach und ohne Wetterschutz. Im Sommer heißt das Fahrtwind statt Klimaanlage. Denkt an Sonnenschutz und Getränke für vorher und nachher, und zieht Kleidung an, die zum Wetter passt. Helm und Sturmhaube stellen wir. Startzeiten sprechen wir mit euch bei der Anfrage ab.
Bei starkem Regen fällt die Tour aus. Wir sagen euch rechtzeitig Bescheid und verschieben, oder ihr bekommt einen Gutschein über den bereits gezahlten Betrag. Alle Touren im Überblick: City-Tour (2 Stunden, ab 99 €), In die Fränkische (3 Stunden, ab 169 €) und Zur Kathi-Bräu (4 Stunden, ab 199 €), jeweils pro Fahrer, Start und Ende am Tucherhof.
Häufige Fragen
Was kann man im Sommer in Nürnberg machen?
Zum Beispiel aufs Volksfest oder zum Bardentreffen gehen, beim Klassik Open Air im Luitpoldhain picknicken, an den Wöhrder See fahren, in Biergärten sitzen, Ausflüge in die Fränkische Schweiz machen oder eine Hot-Rod-Tour zum Selberfahren buchen.
Wann ist die beste Reisezeit für Nürnberg?
Für alles, was draußen stattfindet, etwa April bis Oktober. Im Winter lockt der Christkindlesmarkt, dann ruht aber die Draußen-Saison.
Wann fahren die Hot-Rod-Touren in Nürnberg?
In der Regel von etwa April bis Oktober, bei geeignetem Wetter. Für Termine außerhalb dieser Zeit sprecht uns an.
Welche Feste gibt es im Sommer in Nürnberg und Umgebung?
Unter anderem Frühlings- und Herbstvolksfest, Rock im Park, Bardentreffen, Klassik Open Air, Altstadtfest, die Erlanger Bergkirchweih und die Fürther Michaelis-Kirchweih. Termine bitte jedes Jahr neu prüfen.
Was sind Felsenkeller?
Felsenkeller sind in den Sandstein gehauene Keller, in denen Brauereien früher ihr Bier kühl lagerten. Über vielen davon entstanden Biergärten, zum Beispiel am Erlanger Burgberg.
Stand: 3. Oktober 2026 · Team Seifenkistla, Hot Rod Nürnberg



